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Zu unrecht ungeliebte Hauptstadt
Die
Einwohnerzahl von Guatemala-Stadt beträgt offiziell 2
Millionen in Wirklichkeit dürfte sie aber gegen 3.5 Millionen
Menschen beherbergen. Viele davon, Landflüchtlinge, die sich
mit dem, was sie gerade finden, notdürftige Unterkünfte
einrichten, sogenannte "Asentamientos" oft an steilen
Abhängen errichtete Armensiedlungen, welche bei den häufigen Regenfällen im Sommerhalbjahr vom Abrutschen gefährdet sind.
Ein Reservoir an billigen Arbeitskräften und unerschöpflicher Nachwuchs für gewalttätige Jugendbanden und Prostitution, sind
die "Asentamientos" die eigentlichen Problemzonen einer ansonsten
modernen, grünen und aufstrebenden Hauptstadt.
Die Stadt liegt langgestreckt von Norden nach
Süden zwischen zwei Erhebungen und ist von unzähligen Schluchten zerklüftet, welche als unverbaubare Grünzonen die
notwendige Sauerstoffzufuhr garantieren. Um die Zone 1, das
historische Zentrum gliedern sich spiralförmig alle weiteren
Zonen. Herz der Zone 1 ist der Hauptpark mit der Kathedrale und
dem Regierungsgebäude. Von hier aus macht die "Sexta
Avenida", an der sich ein Unzahl billiger Straßenhändler
den Lebensunterhalt verdienen, eine schnurgerade Verbindung mit
der Zone 4. Hier befindet sich das Verwaltungszentrum mit dem
Rathaus, das hohe Gebäude des Institutes für Tourismus. und
das Theater. Außerdem gibt es dort eine moderne Fußgängerzone
mit Restaurants und Bars, Theater und allerlei Lokale, wo vor
allem von Mittwoch bis Samstag an den Abenden viel Betrieb ist.
In der Zone 9 und 10 links und rechts der prächtigen Avenida
Reforma befinden sich das wirtschaftliche Zentrum, die
luxuriösen Hotels und feinen Restaurants. Stilvoll als Zona
Viva bekannt, kann man dort jegliche Art von Unterhaltung finden
ausgenommen Kinos, die sich in den großen eleganten
Einkaufszentren der Zonen 11 und 14 und 15 befinden.
Über die ganze Stadt zerstreut findet man bedeutende und
geschmackvoll eingerichtet Museen.
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